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Der Kammerchor Rheine wurde 1983 von seinem Dirigenten Martin Henning gegründet. Der Chor hat es sich zur Aufgabe gemacht, Chormusik in kleinerer Besetzung aufzuführen. Neben der Erarbeitung weltlicher und geistlicher a-cappella-Literatur, die in thematischen Programmen wie „Kontraste“, „Lieben Sie Brahms?“ oder „Amor und Cupido“ oder „Jesus Child“ angeboten wurden, führt der Chor auch regelmäßig größere Chorwerke mit Orchester auf. Zusammengearbeitet hat der Chor hierbei u. a. mit dem Jungen Kammerorchester Köln, dem Göttinger Barockorchester, dem Studentenorchester Münster und dem Kourion-Orchester Münster, ebenso mit dem Symphonieorchester der Stadt Münster. 1995 wurde der Kammerchor Rheine auch für die künstlerischen Leistungen im Barockjahr (halbszenische Aufführung des Oratoriums "BELSAZAR" von Händel) mit dem Kulturpreis der Stadt Rheine ausgezeichnet. |
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Für die Konzertreihe und besonders für die halbszenische Aufführung des Händel-Oratoriums BELSAZAR erhielt der Kammerchor Rheine 1995 den Kulturpreis der Stadt Rheine. Zum Repertoire des Kammerchores gehören insbesondere die großen Chorwerke Johann-Sebastian Bachs (Motteten und Kantaten, u.a. das „Weihnachtsoratorium“, das „Magnificat“, die „Messe in h-moll“, die „Johannes-Passion“), von Haydn „Die Schöpfung“ und „Nelson-Messe“, von Mozart das „Requiem“ und die „Messe in c-moll“, ebenso aber auch geistliche Werke von Vivaldi, Schütz und Purcell. An Werken aus dem 19. und 20. Jahrhundert seien genannt: Die Requiem-Vertonungen von Duruflé und Fauré, Motetten von Distler und Ligeti, ebenso von Bernstein die „Chichester-Psalms“. Kooperationen mit anderen Chören machten es für den Kammerchor Rheine möglich, auch große oratorische Werke zu Gehör zu bringen: Mit dem Westfälischen Kammerchor wurde die Lobgesang-Symphonie von Mendelssohn aufgeführt, in einer Kooperation mit dem Philharmonischen Chor Münster, der York-Musical-Society und dem Mädchenchor am Kölner Dom das Oratorium The Dream of Gerontius von Edward Elgar. |
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